Esther und Erwin - sonst nichts (AT: "Porträt eines ungewöhnlichen Paares")

Datensatz 00034031

Buch & Regie : Martinson, Manuela

Sachsen, 1994
Dauer: 29:00 Min.
Filmtyp: 35 mm
Förderer: Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), 1993
Filmart: Dokumentarfilm, Porträt

Thema: Judentum & Liebe & Begegnungen & Deutschland & Sachsen & Einsamkeit/Isolation & Judentum/Judenverfolgung & Nazizeit & Menschenrechte & Glaube & Unterdrückung & Leipzig


Weitere Informationen:

Biografie : Ulla Manuela Martinson, geboren am 1. Oktober 1965 in Dresden; Studium, Germanistik/ Literaturwissenschaft, Karl-Marx-Universität Leipzig, 1990 Diplom; seit 1988 regelmäßig Mitarbeit beim "Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar-und Animationsfilm"; lebt und arbeitet als freischaffende Autorin in Berlin.

Drehstab : Drehbuch, Regie: Manuela Martinson; Kamera: Uwe Walter; Produktion: kineo - Agentur für Bild und Ton, Peter Hartwig; Produktionsleitung: Peter Hartwig; Schnitt: Ingeborg Marszalek; Musik: Giora Feidman; Ton: Oliver Grafe; Kameraassistenz: Klaus Niedergesäß.

Filmografie : Mitarbeit an folgenden Filmen in Auswahl: 1990 Kehraus, Regie: Gerd Kroske, Dramaturgie; 1990 ANIMA, Porträt des Hirnforschers und Sinologen Prof. Hubert Urban, Regie: Thomas Grimm, Regieassistenz; 1991 Zwei Deutsche auf Widerruf - Hans Mayer im Gespräch mit Stephan Hermlin in der Akademie der Künste, Redaktion des Interviews; 1993 Kurzschluß, Regie: Gerd Kroske, Regieassistenz; 1994 Esther und Erwin - sonst nichts, Buch, Regie; 1994 Unternehmen EIGEN+ART, Porträt des Leipziger Galeristen Gerd Harry Lybke, Regie: Jürgen Ast, Buch; 1996/97 Kehrein, Kehraus, Regie: Gerd Kroske, Co-Autorin, Regieassistenz; 1999 Unterm Strich, Porträt des Malers Frank Ruddigkeit, Buch; 2001/02 Stintenburg, Leben zwischen Grenzen, Regie: Klaus-Jürgen Liedtke, Co-Autorin, Regieassistenz; zur Zeit: Kehraus, wieder (AT) gemeinsam mit Gerd Kroske sowie Arbeit am Buch - Porträt über die Berliner Malerin Christa Böhme.

Inhalt : Erwin M. war ein Unermüdlicher, ein Rastloser, mit einer Biographie voller Umbrüche, Einsamkeiten, Anfängen. 1928 geboren, wuchs Erwin M. in einem Waisenhaus auf. Von dort wurde er dem Institut für Anthropologie überstellt und kam schließlich in das Konzentrationslager "Sachsenhausen". Nach dem Krieg lebte er in Berlin, später in Leipzig. Seine Wohnung - ein Sammelsurium kleiner und größerer Erinnerungen. Auf der Suche nach seiner eigenen Biographie stieß Erwin M. immer wieder auf Spuren jüdischen Lebens, diese Spuren verfolgte er sein Leben lang. So lernte er auch Esther kennen, die einer alten jüdischen Familie entstammt. Esther ist 18 Jahre alt. Letzten Sommer heirateten sie.

Kontakt : e-mail: ulla.martinson@web.de

Verleih : Copyright: kineo-Agentur f. Bild und Ton

Medien-ID: Dauer (Min.): 29:00

Permalink:

http://mediathek.slub-dresden.de/vid00034031.html

Datensatz-Urheber: Filmverband Sachsen e.V. & SLUB/Mediathek

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