Heute ist ein Tag weniger und ein Tag mehr ( AT: Montecristo )

Datensatz 00034114

Buch & Regie : Sommer, Dirk
Buch & Regie : Zschech, Michael

Sachsen, 1999
Dauer: 54:00 Min.
Filmtyp: Beta SP
Förderer: Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), 1999
Filmart: Dokumentarfilm, Länder/Regionen

Thema: Kuba & Musik & Religion & Brauchtum & Tanz & Parabel & Philosophie & Reisen & Tod/Sterben & Träume & Völker & Volkskunst & Sozialismus & Stadt & Kommunikation & Szene & Architektur & Begegnungen


Weitere Informationen:

Biografie : Dirk Sommer (Jahrgang 1970) hat in Leipzig Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie im Nebenfach Theaterwissenschaft und Psychologie studiert. 1995 ging er für ein Jahr nach London zum Studium an die Filmhochschule "London College of Printing, School of Media". Dort verfiel er dem Genre Dokumentarfilm. Bereits während des Studiums wagte er sich an die ersten Filmprojekte. 1998 entstand "Lebendig sollen sie sein - Achim Freyer in Leipzig", ein Porträtfilm über den gleichnamigen Bühnenbildner und Theaterregisseur. Von der sächsischen Filmförderung unterstützt, reiste Dirk ein Jahr darauf nach Kuba. Dort begleitete er zusammen mit Michael Zschech per Kamera die Entwicklung eines deutsch-kubanischen Kunstprojekts: "Heute ist ein Tag weniger und ein Tag mehr". Interessiert am Thema Tanz entstand im Jahr 2000 zusammen mit Lenka Wolff die Dokumentation "Weil mein Körper danach verlangt". Bei den Dreharbeiten in Spanien stand Dirk diesmal hinter der Kamera. Als Auftragsarbeit für den 29. Evangelischen Kirchentag 2001 produzierte er 2 Videodokumentationen "Impressionen und Kontraste - Frankfurt/Oder und Frankfurt/Main" und "Deutschland - wie geht es weiter". 2003 hatte Dirk zusammen mit Arndt Ginzel von einem Physiker erfahren, der in der Zeit des Kalten Krieges gleich zwei Mal ins Fadenkreuz verfeindeter Geheimdienste geraten war, 1989 nach Florida auswanderte, wo er bis heute lebt. Recherche und Stoffentwicklung zu einem Dokumentarfilmprojekt und erste Dreharbeiten in Florida folgten - in Deutschland sollte es dann weitergehen. Gut einen Monat später im Jahre 2003 brach Dirk erneut auf, diesmal in die Ukraine. Er folgte der Idee, sich dort mit der Kamera auf die Suche nach Alltagsgeschichten zu begeben. Dirk erreichte das Ziel seiner Reise nicht. Bei einem Verkehrsunfall verlor er sein Leben. Michael Zschech: 22.07.1971 Dresden; 1991-92 Architekturstudium, Hochschule für Architektur und Bauwesen in WeimarM 1993-98 Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte, Universität Leipzig; 1996/97 Praktikum bei der Tanztheatergruppe DEREVO (St.Petersburg/Dresden); 1998-2001 Absolvent der Hochschule der Künste, Berlin - Experimentelle Mediengestaltung, Fachklasse Narrativer Film, Prof. Jutta Brückner; 2002/03 tätig am Kulturhaus "Brotfabrik" (Berlin); 04/2003 schwerer Verkehrsunfall auf der Fahrt zu einem Dreh in der Ukraine; 08-12/2003 als Komparse und Kabelhilfe bei Film und Fernsehen, u. a. ARD, ZDF, MDR; 04-05/2004 Yogalehrer-Ausbildung im Haus Yoga Vidya, Bad Meinberg; ab 06/2004 Beginn der Selbständigkeit als Filmemacher und freiberuflicher Yogalehrer.

Drehstab : Buch, Regie, Kamera: Dirk Sommer, Michael Zschech; Schnitt: Dirk Sommer, Tim Wolf, Michael Zschech; Produktion: Dirk Sommer.

Festivals : Premiere: 16.04.2000 Filmfest Dresden, Neue Mitteldeutsche Produktionen; ARTCO-Galerie Leipzig, Geyser-Haus, "Spanische Tage" Leipzig; Ibero-Amerikanisches Institut Berlin.

Filmografie : Dirk Sommer und Michael Zschech: 1998 Lebendig sollen sie sein, Dokumentation, digital, 23 min, über die Arbeit des Künstlers Achim Freyer in Leipzig, Realisierung: Dirk Sommer & Michael Zschech; 1999 Achim Freyer auf der Quadriennale Prag 1999, Dokumentation, digital, 7 min, Auftragswerk des Freyer-Ensemble e.V. anläßlich der Preisverleihung (Bühnenbild), Kamera, Schnitt: M. Zschech, Ton, Produktion: D. Sommer; 1999/2000 Heute ist ein Tag weniger und ein Tag mehr, digital, 54 min; 2001 Zwischen den Wassern, Experimentalfilm, digital, 6:15 min, der innere Weg des Lichtes (Ägypten); 2002 Requiem für einen Hasen, Dokumentation digital, 10 min, Auftragswerk zu einer Theaterproduktion des Freyer-Ensemble e.V., Kamera, Schnitt: M. Zschech, Ton, Produktion: D. Sommer; 2002/03 Aphrodites cubanisches Gesicht: la cara cubana de afrodita, Experimentalfilm, dt./span., digital, 19 min, Film, Schnitt: M. Zschech; 2002/03 Dos Aguas, Experimentalfilm, digital, 16 min.

Inhaltsangabe : Tagebuch des Georg Dick: "Havanna, Dezember 1999. Bin auf den Santeria-Markt gegangen, um festzustellen, zu welchem Gott ich eigentlich gehöre. Der dicke Mann hat mich angeguckt und gesagt, dass für mich das Beste Obbatala ist. Da habe ich die weiße Kette angelegt, aus ästhetischen Gründen... Und heute werde ich erfahren, wessen Sohn ich bin!"

Kontakt : e-mail: michaze@web.de

Medien-ID: Dauer (Min.): 54:00

Permalink:

http://mediathek.slub-dresden.de/vid00034114.html

Datensatz-Urheber: Filmverband Sachsen e.V. & SLUB/Mediathek

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