„…ich habe mich immer als Katalysator empfunden!“ Filmessay über den Maler Hans Kinder (1900-1986)

Datensatz 90000001

Buch & Regie: Blum, Heide

Sachsen, 2010
Dauer: 45:00 Min.
Filmtyp: DVD, color & s/w
Förderer: Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) & Kulturstiftung des Freistaates Sachsen (KdFS) & FAMA Kunststiftung Hannover
Filmart: Dokumentarfilm, Porträt

Thema: Maler & Dresden & Sachsen & Personen & Bildende Kunst & Bauhaus & Kubismus & Dresdner Schule & Kunsttheorie


Weitere Informationen:

Biografie: Heide Blum, 1936 geboren; 1950-53 Lehre als Möbeltischlerin; 1953-56 Arbeiter- und Bauernfakultät, Abschluß mit Abitur; 1956-59 Studium, Universität Leipzig, Fachrichtung: Geschichte, Philosophie und Germanistik; 1960-64 Studium, Hochschule für Film- und Fernsehen Potsdam-Babelsberg, Abschluß: Produktionsleiterin; 1965-69 Deutscher Fernsehfunk Berlin Adlershof, Wissenschaftliche Mitarbeiterin; 1969-85 DEFA-Studio für Dokumentarfilme, Dramaturgin, Autorin und Regisseurin; 1985-89 Deutscher Fernsehfunk, Studio Dresden, Dramaturgin, Autorin und Regisseurin von Kultur- und Kunstfilmen; 1990 Deutscher Fernsehfunk, Sender Dresden, Arbeiten für aktuellen Bereich des Landessenders; 1991 Deutscher Fernsehfunk, Sender Dresden, eigene Sendereihe, Titel "Der wunde Punkt"; seit 1991 Mitglied im Filmverband Sachsen e.V.; seit 1992 freiberuflich.

Drehstab: Regie & Produktion: Heide Blum, Medienbüro Blum, ausgeführt durch adhoc film- und fernsehproduktion. Mitarbeit von: René Dohme, Henrik Flemming, Monika Hildebrand, Tino Knappe, Uwe Laux, Patrick Loeb, Martin Pohl, David Roschke, Roman Schlaack, Sebastian Scholz, Jörg Tröger, Kriemhild Willems-Volke und Lisa Wunderlich

Filmografie: Dokumentarfilme - Auswahl: Porträt über den Thomanerchor; Porträt Peter Schreier; Porträt über die Staatskapelle Dresden; Kinderkomponistenklasse Halle; Porträt über Wladimir Perwitzki; Die schnellsten Frauen der Welt; Fernseharbeiten: Der Mann, der wie Schiller schrieb, Film über einen Fälscher; aus der Reihe "Kostbarkeiten aus Dresdner Sammlungen": Curt Querner - Selbstporträt mit Distel; Ludwig Richter - Überfahrt am Schreckenstein; aus der Reihe "Ansichtskarte": Schloß und Burg Weesenstein; Hotel Bellevue; Expeditionsfilme, u. a.: Ins Eis von Afrika, die Besteigung des Kilimandscharos; Aktuelle Beiträge: Porträt eines Mundmalers; Lager der Stalinisten Mühlberg bei Riesa. Einzelfilme - Auswahl: Untergang der Dichterschule; Faustinszenierung von Wolfgang Engel Dresden; Was wird aus Sachsens Schlössern und Burgen; Go to West, Arbeitssuchende im Osten; Stirbt eine Region?, Film über die Oberlausitz. 2 Filme über einen Autohändler: Ich bin ein Leipziger geworden; Der Löwe von Leipzig. Verwertung des 1. Films in der Sportsendung des MDR unter dem Titel "Der Bahnradweltmeister Jens Lehmann und sein Sponsor". Verschiedene Werbefilme für die Hanseatische Aktiengesellschaft Hamburg; Film über das Klärwerk Dresden; Filme zur Erlebnisgastronomie der Hotelkette der Familie Kumpfe. Film über das kirchliche Kabarett: Die Dekanatlosen, für MDR- Kirchenredaktion. Das Geständnis der Marga Koch, 1996, Porträt einer Schriftstellerin aus Plauen; Lieber Chefin als arbeitslos, Film über 9 Existenzgründerinnen aus Sachsen; Die Welt ist aus den Fugen geraten, Film über 4 Bürger der ehemaligen GUS-Länder; ...es wird schon alles wieder gut..., Porträt der Malerin Elfriede Lohse-Wächtler; Tu Deinen Mund auf für die Schwachen, 2000, Porträt Katharinenhof; 10 Jahre Autohaus Walter Hagen, 2000; Vom Leben jenseits der Möglichkeiten, 2004, Porträt des schizophrenen Dresdner Malers Winfried Dierske.

Inhaltsangabe: Porträt des Dresdner Malers Hans Kinder 1900 - 1986. Hans Kinder wurde nach einem Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden Hospitant am Weimarer Bauhaus und studierte anschließend an der Dresdner Akademie der Künste. Seine Liebe zu dekorativem Gestalten, die Bauhauseinflüsse und die für ihn unvergessliche Begegnung mit Picasso hinterließen Spuren in seinem Schaffen. Zunächst sind es architekturbezogene Aufträge und Wandbilder, die Kinder ausführt. Seit den 50er Jahren lebte er vornehmlich in Ahrenshoop und widmete sich verstärkt der Malerei. Meisterwerke an Farbigkeit, an exzellent gebauten Flächen entstehen. Mehr und mehr verlässt er die gegenständliche Kunst und setzt Traditionen eines Braque und Picasso im besten Sinne fort. Während der Recherche gefundene Ton und Bildaufnahmen von ihm bilden die inhaltliche und künstlerische Hauptlinie des Videos. In diesen Tonaufnahmen äußert sich Kinder über seine Malweise, sein Leben, aber auch über seine theoretischen, wissenschaftlichen Gedanken zu seiner Malweise. Die bei den Tonaufnahmen von Kinder genannten Personen werden heute aufgesucht und erzählen über ihre Begegnung mit ihm. Beigestellt sind Fotos und Gemälde von ihm, die sein großes künstlerisches Oeuvre charakterisieren und damit dem Video einen eigenwilligen Reiz geben. (Heide Blum)

Kontakt: e-mail: heide.blum@t-online.de; www.heide.blum.com

Medien-ID: Dauer (Min.): 45:00

 
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Permalink:

http://mediathek.slub-dresden.de/vid90000001.html

Datensatz-Urheber: Filmverband Sachsen e.V. & SLUB/Mediathek

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